Zurück

Geschichte

Die Geschichte der Zither geht zurück bis zum Hebräer Jubal, dessen Ahne Kain war. Ihm wird laut der Bibel der Titel als Urvater aller Zitherspieler zugeschrieben. Ihr Name wird von der Kithara abgeleitet, einem antiken, griechischen Saiteninstrument. Die Griechen kannten bereits auch das Monochord, ein Vorläufer der Zither. In Europa und Asien sind andere Vorformen bekannt und deshalb ist die Frage der Herkuft schlicht nicht möglich.
Die eigentliche Zither, wie man sie jetzt kennt, verdankt ihren Erfolg Johann Petzmayer. Er spielte im 19. Jahrhundert die Zither auf seinen Konzertreisen. Durch eine Anstellung beim Herzog Max in Bayern erfuhr die Zither weiteren großen Bekanntheitswert, besonders im alpenländischen Raum.

Zither By Ludwig Gruber (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Bauweise

Die gebräuchlichste Form, die Konzertzither, besteht aus einem flachen Kasten, auf dem 5 Griffbrettsaiten und 27-37 Freisaiten gespannt sind. Unter den Griffbrettsaiten ist ein Griffbrett agebracht, dass in chromatische Bünde unterteilt ist. Weiterhin befindet sich auch ein Schallloch unter den Freisaiten.

Bauformen

Zu den Konzertzithern gehören auch die Diskantzither, die Quint-, Alt- und Basszither. Eine sehr verbreitete historische Form ist die Salzburger Form. Sie weist eine Ausbuchtung an der vom Spieler gegenüberliegenden Seite auf. Ebenfalls sind noch die Mittenwalder Form und die Psalterzither bekannt.

Wusstet ihr schon?

... dass es bereits Oberton-E-Zithers gibt? Sie wird Moodswinger genannt.

... dass man in Deutschland nur an der Hochschule für Musik und Theater in München die Zither studieren kann?

Nebst dem einen oder anderen kleinen Scherz und natürlich einer Zither spielen Andre Rieu und sein Orchester den dritten Mann, eines der bekanntesten Stücke für die Zither:

Wir suchen auch Lehrer und Schüler für die Zither!!

Sag es weiter

Ähnliche Beiträge