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Geschichte

Vermutlich wurden bereits Anfang des 14. Jahrhunderts Xylophone in Südostasien gebaut. Es soll über die Insel Madagaskar nach Afrika gekommen sein, wo es zum Hauptbestandteil der traditionellen Musik wurde. Durch afrikanische Sklaven gelang das Xylophon nach Südamerika. Dort ist es noch heute als Marimba bekannt. Ca. 1500 kam das Instrument in Europa an. Zum ersten Mal eingesetzt wurde es 1874 im "Danse macabre" von Camille Saint-Saëns.

Xylophon

Bauweise

Die Aufschlagstäbe eines Xylophons bestehen in der Regel aus Holz oder Bambus und werden mit Schlägeln angeschlagen. Deshalb gehört das Xylophon zu den Aufschlagidiophonen und Perkussionsinstrumenten. Die Länge der Klangstäbe ist umgekehrt proportional zur Quadratwurzel der Grundresonanzfrequenz. Durch das Beschleifen, lassen sich die Stäbe stimmen. Die meist zwei Xylophonschlägel sind etwa 30 cm lang und bestehen aus Weißbuche, Hickory oder Rattan. Ihre runden Köpfen sind aus Holz. Xylophone können diatonisch, chromatisch oder pentatonisch angeordnet werden. Diatonische und pentatonische besitzen nur eine Reihe mit Klangstäben. Bei einer chromatischen Ausführung ähnelt der zweireihige Aufbau der Klaviatur eines Klaviers. Seit dem letzten Jahrhundert gibt es neben dem Standard-Xylophon noch das Xylorimba. Sie umfasst neben dem Tonfang des Standard-Xylophons, f-c'''', auch den Bereich der Kleinen Oktave, ist also von c-c'''' spielbar. Eine elektronische Form gibt es auch schon: das Xylosynth.

Wusstet ihr schon?

... In Deutschland nannte man das Xylophon damals auch "hölzerndes Gelächter".

... Die Marimba gilt in Guatemala als Nationalinstrument.

Hier dirigiert der bekannte Sir Simon Rattle die Berliner Philharmoniker beim Säbeltanz:

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