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Die Viola oder auch Bratsche genannt ist ein Streichinstrument und größer als die Violine (Geige) und klingt deutlich dunkler und ist tiefer gestimmt.

Viola, Bratsche

Geschichte

Der Name Viola geht auf die Instrumentenfamilie der Armgeigen (Viola-da-braccio-Instrumente) und der Beingeigen (Viola-da-gamba-Instrumente). Braccio heißt übrigens Arm auf italienisch und wurde ins deutsche mit Bratsche transveriert. Die Hochzeit der Violen war im 16. und 17. Jahrhundert mit den vielstimmigen Streichorchestern. Die erste Bratsche wurde von Gasparo da Salò gebaut. Als Soloinstrument war die Viola ser unbeliebt aufgrund ihrer Größe. Ab Ende des 18. Jahrhundert wurde sie kompakter gebaut.

Aufbau und Spielweise

Die Viola besitzt wie die Geige vier Saiten: c, g, d', a', wobei die c-Saite nicht bei der Geige existiert. Auch ihre anderen Bestandteile sind fast ähnlich zu der Violine, allerdings natürlich größer gebaut. Der Gesamtkorpus hat eine Länge von bis zu 43 cm. Violen können mit einem Bogen gespielt oder die Saiten gezupft werden.

Wusstet ihr schon?

... Antonio Stradivari hat in seinem Leben etwa 1000 Instrumente geschaffen. 600 davon sind noch erhalten und nur ca. 10 davon sind Bratschen.

... 2014 wurde eine Bratsche Stradivaris in Amerika versteigert. Der Kaufpreis ist geheim, jedoch ging das Einstiegsangebot bei 45 Mio. $ los. (Zum Vergleich: die Geige "Lady Blunt" wurde für 11,6 Mio. $ verkauft!)

Und diese unglaublich teure Viola könnt ihr euch im Video anschauen:

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