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Saxophon

Geschichte

Das Saxophon erfand 1840 der belgische Instrumentenbauer Adolphe J. Sax. Jetzt wissen wir auch, woher der Name kommt. Er machte aus der Not eine Tugend. Ihn störte die große Lücke zwischen Holz- und Blechblasinstrumenten. Und so schuf er in der elterlichen Werkstatt sein erstes Saxophon. In den Militärkapellen feierte es große Erfolge, in Sinfonieorchestern dauerte es lange Zeit, bis es akzeptiert wurde. In den Sternstunden des Jazz und des Rock 'n' Roll machten Saxophonisten wie Benny Golson es zum König der Instrumente.

Aufbau und Tonlagen

Diese Mischung aus Blech und Holz zeigt sich in der Bauweise dieses Instruments. Das Mundstück ist ein Rohrblatt aus Holz, deshalb zählt das Saxophon heute zu den Holzblasinstrumenten. Weiterhin besteht es aus dem S-Bogen. Er verbindet das Mundstück mit dem Korpus. Der Korpus ist der Resonanzkörper und sorgt für die Tonverstärkung. Die unterschiedlichen Ausführungen eines Saxophons sind nach Stimmgruppen benannt - Sopransaxophon, Altsaxophon, Tenorsaxophon und Baritonsaxophon. Alle Instrumente liegen jeweils eine Quarte oder Quinte auseinander. Der Tonumfang des Saxophons erstreckt sich über zweieinhalb Oktaven. Hersteller bauen zusätzlich zu der Hoch-Fis-Klappe noch eine Hoch-G-Klappe ein, sodass sich das Klangvolumen erhöht.

Wusstet ihr schon?

... Das tiefste Saxophon ist das Subkontrabasssaxophon. Mit ca. 4,33m ist es zudem auch das größte Instrument seiner Familie.

... Kenny G hat 1997 den Weltrekord im einen Ton am längsten spielen aufgestellt. Satte 45 min und 47 sek hielt er ein Eb aus. Seinen langen Atem verdankt er der Zirkularatmung.

Und zum Schluss könnt ihr euch das Video einer wahren Saxophonlegende anschauen – Bühne frei für Benny Golson!

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