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Geschichte

Die Bezeichnung der Panflöte stammt vom griechischen Gott Pan. Nachdem die Nymphe Syrinx seinen Heiratsantrag ablehnte, wurde sie in ein Schilfrohr verzaubert, aus dem sich Pan eine Panflöte schnitt. Ab etwa dem 4. Jahrtausend v. Chr. entstanden in vielen Teilen der Welt die ersten Panflöten. Besonders die Instrumente aus Südamerika sind heute vielen bekannt. In Rumänien entstand die Nai mit einem Bogen aus Röhren, die Larchemi spielten besonders Schäfer in Westgeorgien und die Indianer in Südamerika erfanden die mehrreihige Siku. Die Nai und Siku gibt es in verschiedenen Tonlagen, wobei die Alt-Panflöten die gebräuchlichsten sind.

Aufbau und Spielweise

Eine Panflöte kann aus mehreren Reihen Rohren bestehen und diese können gerade oder gebogen sein. Vom Flötisten aus gesehen ist der höchste Ton stets links und der tiefste rechts. Der Tonumfang beläuft sich auf zwei bis drei Oktaven. Panflöten sind diatonisch gestimmt, oft in C-Dur oder G-Dur. Möchte man einen Halbtonschritt erzeugen, so muss mit einer besonderen Blastechnik die Unterlippe in die um 45° gekippte Panflöte weiter hinübergeschoben werden. Die unterschiedlich langen Rohre können aus Holz, Bambus, Metall, Knochen, Ton, Glas oder Schilf gefertigt werden.

Panflöte

Wusstet ihr schon?

... Beim Webradio panradio.de wird rund um die Uhr nur Panmusik gespielt.

... Bei Mozarts Zauberflöte trägt der Vogelfänger Papageno auch eine kleine Panflöte um den Hals.

Adele und Panflöte, hier hört ihr beides zusammen:

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