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Die Oboe bekam ihren Namen aus dem Französischen. "Hautbois" bedeutet soviel wie hohes Holz.

Oboe

Geschichte

Etwa 3000 v. Chr. entstanden erste Abbildungen der Vorläufer der Oboe. Ähnliche Instrumente sind die römische Tibia und der griechische Aulos. In der Bibel wird ebenfalls ein Instrument genannt, die Chalil, welche in Tempeln gespielt wurde. In der Zeit bis zum Barock spielte man auf der bekannten Schalmei oder der Pommer. Erstere besaß bereits ein konisches Doppelrohrblatt. Daraus entwickelte sich im 17. Jahrhundert die Barockoboe. Sie besaß sieben Grifflöcher und zwei Klappen. Bereits ein Jahrhundert später entstanden die beiden Hauptformen Oboe bassa (sie ist größer und klingt eine Terz tiefer) und die heute gebräuchliche Oboe piccola.

Bauweise

Als Holzblasinstrument wird die Oboe bezeichnet aufgrund ihres hölzernen Doppelrohrblattes. In dieses bläst man hinein bzw. dagegen und die Blätter werden zum Schwingen gebracht. Dabei entsteht der typische, leicht näselnde Ton, den man in Orchestern gut raushören kann. Die Tonröhre verläuft eher konisch, erweitert sich also stetig und endet in einen Schalltrichter. Das Musikinstrument wird zumeist aus exotischen Hölzern hergestellt, doch auch erste Exemplare aus Plexiglas und Kunststoff wurden versucht zu bauen. Neben den vollautomatischen gibt es auch halbautomatische Oboen. Bei den in Deutschland gespielten vollautomatischen fehlt eine Klappe. Bei beiden Varianten umfasst die Tonhöhe b - a'''.

Wusstet ihr schon?

... Die Oboe gibt den Kammerton g an, wenn ein Orchester sich einstimmt vor dem Konzert.

... Der Obist weicht sein Mundstück, das Rohr, in Wasser ein, bevor er damit spielt.

Bei den NYObes, den Obisten des National Youth Orchestra of Grat Britain könnt ihr beide Oboenformen sehen und hören, wie sie bei Tschaikowskys Schwanensee im Einsatz sind:

Oboe ist mein Instrument!!

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