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Nicht Gitarre, nicht Bass und doch sehr ähnlich, die Mandoline.

Mandoline

Geschichte

In den ersten Quellen wird die Mandoline in ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erwähnt. Vor dieser Zeit gab es unzählige Saiteninstrumente in den verschiedensten Ausführungen und man kaum sagen, wann und wie sich genau die Mandoline daraus entwickelt hat. Komponisten des Barock wie Antonio Vivaldi und Johann Adolf Hasse setzten in ihren Kompositionen Mandolinen ein. Die wichtigsten Zentren um 1800 wurden Paris und Wien, wo auch die bekanntesten Musiker seinerzeit lebten: Mozart, Beethoven und Paganini.

Aufbau

Die Mandoline ist ein Saiteninstrument und eine Unterart der Laute. Die Saiten werden mit einem Plektron angerissen. Es gibt dabei vierchörige bis sechschörige Mandoline. Die Saitenpaare (Chöre) eines vierchörigen Instruments sind in Quinten als Sopranstimmung gestimmt. Es gibt hierbei zwei sehr verschiedene Bauarten - die neapolitanische und die Bluegrass Mandoline. Erstere ist ein rein akustisches Instrumet und wird in italienischer Folklore und in der klassischen Musik eingesetzt. Die Bluegrass-Mandoline dagegen findet im Musikstil Bluegrass Verwendung und sie besitzt als akustisches Instrument oft auch einen Tonabnehmer. Ein weiteres bekanntes vierchöriges Saiteninstrument ist die Mandola. Sie ist eine Oktave tiefer gestimmt als die Mandoline. Bei einer Barock-Mandoline, die fünf bis sechs Chöre besitzt, werden die Saiten mit einem Federkiel angeschlagen. Sie ist in Terzen ud Quarten gestimmt wie eine Laute. Andere Instrumente dieser Gruppe sind die Mailänder Mandoline, die Florentinische Mandoline oder die Mandolone.

Instrumentenfamilie

Auch die Mandoline ist in verschiedenen Stimmlagen gebaut:

  • Piccolo-Mandoline
  • Alt-Mandoline
  • Mandoloncello
  • Tremolobass

Wusstet ihr schon?

... Die Band R.E.M. setzt in ihrem Song "Loosing my religion" Mandolinen ein. Hier im Video seht ihr sie bei einem Autritt. Kleiner Tipp: sie wird rechts vom Sänger gespielt.

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