Zurück

Die Laserharfe ist eines der neusten elektronischen Musikinstrumente, die eine Kombination aus Laserstrahlen, Harfenformen und Synthesizer sind.

Geschichte

Als Erfinder der Laserharfe nennt man heute Geoffrey Rose und Bernard Szajner. Rose reichte sein Patent 1975/6 ein und Szajner 1981. Viele Ingenieure und Musiker entwickelten eigene Versionen. Erst der Musiker Jean-Michel Jarre machte auf seinen Konzert die Laserharfe weltweit bekannt.

Aufbau

Eine Laserharfe besteht aus einem Laser, der in mehre Strahlen aufgesplitet wird, Sie können parallel verlaufen oder fächerförmig angeordnet werden. Die Laser, die auch bei normaler Luft ohne Nebelmaschine sichtbar sind, sind Laser der Klassen IIIb oder IV und haben meist eine Leistung von 500 mW. Eine derart starke Strahlung kann zu Schäden am Körper und speziell den Augen führen, weshalb der Spieler unbedingt Handschuhe und eine Schutzbrille tragen sollte. Beim Spielen der Laserharfe werden die Laserstrahlen von den Händen unterbrochen. Dies wird von Fotodioden erfasst. Es erfolgt ein Signal an einen Computer zur Berechnung und mittels eines Synthesizers oder Samplers wird ein Ton erzeugt.

Formen

„Infinite Beam“ – rahmenloser Stil

Die Laserharfe besteht hier aus einem einzigen Laser, der in fächerartige oder parallel verlaufende Strahlen aufgeteilt wird. Dieses Design ist aufwändiger, da die Reflexion des gebrochenen Strahls in einen Ton umrechnet werden muss. Ein sogenannter MIDI-Controller misst die Position der Hand, wo sie einen Strahl blockiert. Diese Messung kann mit einem laserbasierten Entfernungsmesser, einer Kamera oder einem Infrarot- oder Ultraschall-Entfernungsmesser erfolgen.

„bi-colour und full colour Laserharfen”

Die erste vollfarbene Laserharfe entstand 2005. Es waren erstmalige Farbeffekte und -wechsel möglich, ebenso wie das Erstellen einer Playlist und einem Midi-Channel. Der Italiener Maurizio Carelli entwickelte 2008 eine Laserharfe, die sowohl diatonisch als auch chromatisch war. Ein Musiker konnte also eine komplette Oktave bespielen.

„Image recognition“ – rahmenloser Stil

Eine Laserharfe mit Bilderkennung besitzt ebenfalls keinen Rahmen. Ihre Technik beruht auf einer USB-Kamera in Verbindung mit einem Laptop. Die Software analysiert die Bilder und sendet das entsprechende Midi-Signal zum Synthesizer, der es in einen Klang verwandelt.

Laserharfen mit Rahmen

Eine erste Harfe mit Rahmen baute Geoffrey Rose in den 70ern. Die roten und grünen Laser waren mit 5 mW noch recht leistungsschwach. Bei dieser Rahmenvariante können, im Gegensatz zu den rahmenlosen Harfen, bis zu 32 Lasersaiten bespielt werden.

Und hier ein kleines Medley mit den Songs von "Avicii":

Sucht ihr Lehrer für die (Laser-) Harfe oder seid ihr auf der Suche nach Schülern?

Sag es weiter

Ähnliche Beiträge