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Die Londoner Band "Kitty, Daisy & Lewis" befördern Musikstile der Vergangenheit in die Gegenwart

Es ist eine Reise in die Vergangenheit, auf die die drei Londoner Geschwister Kitty, Daisy und Lewis Durham das Publikum mitnehmen. Ihre Musik ist inspiriert von R'n'B, Swing, Blues, Country und Rock’n’Roll der 1940er und 1950er Jahre, die sie mit Liebe und Hingabe wieder aufleben lassen. So schweben die drei Geschwister durch die (musikalischen) Epochen und legen dabei auf ihrer Reise immer wieder interessante Zwischenstopps ein. Diese zeichnen sich vor allem durch ein reges Tauschen ihrer Instrumente aus. Alle drei Geschwister sind multiinstrumental aufgewachsen und spielen Schlagzeug, Ukulele, Posaune, Gitarre, Akkordeon und Mundharmonika.

Ein Familienprojekt

Im Hause der Familie Durham wurde schon immer viel zusammen musiziert. Bereits im Kindesalter hat sich das Londoner Trio quer durch die großen Sammlungen von Platten und Musikinstrumente ihrer Eltern gewühlt. Vater Graeme ist Gitarrist und Betreiber eines Tonstudios, Mutter Ingrid war Schlagzeugerin der Punk-Band "The Raincoats". Noch heute stehen die Eltern bei Konzerten mit auf der Bühne und begleiten ihre Kinder auf Tourneen. Die drei Durhams waren noch im Teenageralter, als sie ihre ersten Erfolge feierten. Vor acht Jahren traten Kitty, Daisy & Lewis mit ihren gleichnamigen Debüt-Album zum ersten Mal in Deutschland in Erscheinung und zogen mit ihrer Liebe zum Rock 'n'Roll und Rockabilly der 40er und 50er Jahre die Aufmerksamkeitn auf sich. 2011 erschien ihr zweites Studioalbum "Smoking In Heaven", auf dem das Trio ausschließlich eigene Songs im Retro-Stil präsentierte.

"The Third"

Im Januar vergangenen Jahres erschien ihr drittes Studioalbum; schlicht "The Third" benannt. Produziert wurde das neuen Albums von Mick Jones, bekannt als Gitarrist von der Band "The Clash". Dass die Zeichen somit auf Vergangenheit stehen, ist dabei nicht verwunderlich. Jedes Lied hat einen ganz eigenen Charakter. Aufgenommen wurden die neuen Lieder in einem Londoner Tonstudio unter der größtmöglichen Vermeidung digitaler Techniken. Die Vergangenheit lebt weiter in der Gegenwart.

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